Morgenandacht 09.09.2026: El Schaddai und Jahwe Nissi

Gebetswoche

Wir beten vom 07.09. bis zum 10.09. durchgehend zusammen vor Ort. Klinke Dich gerne mit ein. Es sind noch Plätze frei: https://signup.24-7prayer.com/signup/42bdc7/
Abends treffen wir uns um 19:30 Uhr im Caféwerk und beten zusammen.
Auch darüber hinaus machen wir uns mit anderen eins und wollen von zu Hause aus beten.

Schwerpunkte

Diesmal wollen wir uns die Namen Gottes anschauen und darin beten. Wir glauben, dass darin eine Kraft liegt, weil wir das beten, was Gott ist.

  • Montag: Jahwe Jireh (der Herr versorgt)
  • Dienstag: Jahwe Rapha (der Herr heilt), Jahwe Schalom (der Herr ist Friede)
  • Mittwoch: El Schaddai (der allmächtige Gott), Jahwe Nissi (der Herr ist mein Banner und Sieg)
  • Donnerstag: Jahwe Zebaoth (der Herr der himmlischen Heere)

Andacht

Abraham ist 99 Jahre alt, als Gott ihm erscheint. Seit vielen Jahren wartet er auf den versprochenen Sohn. Wir wissen alle, menschlich gesehen ist die Sache unmöglich geworden. Aber nun kommt Gott und begegnet Ihm und sagt:

„Ich bin Gott, der Allmächtige! Wandle vor mir und sei untadelig!“
1Mo 17,1

El Schaddai. Der allmächtige Gott. Gott sagt Abraham nicht: Du musst nur noch ein bisschen stärker glauben. Sondern Er sagt: Schau auf mich. Deine Kraft ist begrenzt, meine ist es aber nicht.

Ich finde den Zeitpunkt wieder stark. Gott offenbart sich als der Allmächtige wieder nicht dort, wo es Abraham gut geht und alles im Griff hat. Er begegnet Abraham, wo selbst nichts mehr möglich machen kann. Kommt kommt manchmal spät, aber Er kommt nie zu spät!

Klar, das bedeutet nicht, dass Gott jeden Wunsch erfüllt. Aber es bedeutet, dass kein Versprechen Gottes an unserer Schwachheit scheitert. El Schaddai ist größer als unser kleiner Glauben.

Einige Generationen später wird Israel in der Wüste von den Amalekitern angegriffen. Josua kämpft unten im Tal. Mose steht oben auf dem Hügel und hält den Stab Gottes hoch. Solange seine Hände erhoben sind, gewinnt Israel die Oberhand. Als seine Arme müde werden, stellen Aaron und Hur sich neben ihn und stützen seine Hände. Nach dem Sieg baut Mose einen Altar:

„Und Mose baute einen Altar und nannte ihn: Der HERR ist mein Kriegsbanner.“
2Mo 17,15

Jahwe Nissi. Der HERR ist mein Banner. Ein Banner zeigt, wo man hingehört, es ist für alle sichtbar. Mitten im Kampf erinnerte es daran: Unser Sieg hängt nicht von unserer eigenen Kraft ab, der HERR kämpft für uns.

Und trotzdem liegt auch ein Teil an uns: Josua kämpft. Mose betet. Aaron und Hur tragen mit. Ist das nicht ein starkes Bild für Gemeinde? Der eine steht vorne, der andere betet von hinten und der nächste hebt die Arme. Und das Banner über allen ist der HERR.

Auch auch hier zeigt es wieder auf Jesus. Paulus schreibt:

„Gott aber sei Dank, der uns den Sieg gibt durch unseren Herrn Jesus Christus!“
1Kor 15,57

El Schaddai ist da. Wir müssen den Kampf nicht selbst gewinnen. Jahwe Nissi ist unser Banner. In Jesus wissen wir, zu wem wir gehören und woher unser Sieg kommt.

Fragen für Deine Gebetszeit

Gibt es bei mir auch eine Situation, die menschlich unmöglich aussieht aber Gott ein Versprechen gegeben hat?

In welchem Kampf versuche ich, aus eigener Kraft zu siegen, statt mich neu unter Gottes Banner zu stellen?

Kann ich heute müde gewordene Arme z.B. durch Gebet mittragen?

Gebet

Mein Vater, Du bist El Schaddai, der allmächtige Gott! Ich sehe keine Möglichkeit mehr, aber Deine Macht ist noch lange nicht zu Ende. Ich bringe Dir, was für mich unmöglich aussieht. Ich will Dir neu vertrauen.

Du bist Jahwe Nissi, mein Banner und mein Sieg. Ich will auf Dich vertrauen und nicht auf meine eigene Kraft. Zeige mir auch, wen ich heute im Gebet tragen kann.

Danke, dass Du mir durch Jesus den Sieg schenkst.
Amen.