Morgenandacht 08.09.2026: Jahwe Rapha und Jahwe Schalom

Gebetswoche

Wir beten vom 07.09. bis zum 10.09. durchgehend zusammen vor Ort. Klinke dich gerne mit ein. Es sind noch Plätze frei: https://signup.24-7prayer.com/signup/42bdc7/
Abends treffen wir uns um 19:30 Uhr im Caféwerk und beten zusammen.
Auch darüber hinaus machen wir uns mit anderen eins und wollen von zuhause aus beten.

Schwerpunkte

Diesmal wollen wir uns die Namen Gottes anschauen und darin beten. Wir glauben, dass darin eine Kraft liegt, weil wir das beten, was Gott ist.

  • Montag: Jahwe Jireh (der Herr versorgt)
  • Dienstag: Jahwe Rapha (der Herr heilt), Jahwe Schalom (der Herr ist Friede)
  • Mittwoch: El Schaddai (der allmächtige Gott), Jahwe Nissi (der Herr ist mein Banner und Sieg)
  • Donnerstag: Jahwe Zebaoth (der Herr der himmlischen Heere)

Andacht

Lasst uns mal in 2. Mose hineinversetzen. Israel ist gerade durch das Meer gezogen. Was für ein großes Wunder. Sie haben bestimmt am Ufer gesungen und gefeiert. Aber schon drei Tage später sind sie in der Wüste und finden kein Wasser. Und als sie dann endlich welches finden, ist es bitter. Deshalb heißt der Ort Mara, es bedeutet Bitterkeit.

Kennst du das: Gott hat eingegriffen, du hast ein wirkliches Wunder erlebt. Und kurz danach steht etwas vor dir, das einfach nur bitter schmeckt?

Das Volk murrt, Mose schreit zu Gott, und Gott zeigt ihm ein Holz. Mose wirft es ins Wasser, und das Wasser wird süß. Danach sagt Gott einen Satz über sich selbst:

„Ich bin der HERR, dein Arzt.“
2Mo 15,26

Jahwe Rapha. Rapha heißt heilen, wiederherstellen und auch reparieren. Gott verspricht nicht, dass nie etwas kaputtgeht. Aber Er sagt, dass Er der Arzt ist! Und ich find es echt interessant: Er sagt es am bitteren Wasser, nicht dort, wo der Tisch gedeckt ist.
Und so oft ist der Ort deiner Enttäuschung der Ort, an dem Gott sich als Arzt zeigen möchte.

Was auch interessant ist: Gott heilt hier zuerst das Wasser und nicht die Menschen. Manchmal heilt Er die Umstände, manchmal den Körper, manchmal das, was innerlich bitter geworden ist. Ich glaube, wir dürfen Ihn um alles davon bitten und sollten es Ihm überlassen, wo er anfängt.

Ein paar hundert Jahre später sitzt Gideon unter einer Eiche und drischt heimlich Weizen, weil die Midianiter das Land ausplündern. Er hat Angst. Und dann steht der Engel des HERRN vor ihm und Gideon ist sicher, dass er jetzt stirbt. Gott sagt zu ihm:

„Friede sei mit dir! Fürchte dich nicht, du wirst nicht sterben!“
Ri 6,23

Gideon baut einen Altar und nennt ihn Jahwe Schalom: Der HERR ist Friede.

Der Zeitpunkt ist auch hier interessant: Die Midianiter sind im Land und Gideon sieht sich als Geringster in der Familie seines Vaters. Trotzdem heißt der Altar: Der HERR IST Friede.
Warum? Weil es bei Schalom nicht so sehr um eine friedliche Welt um uns herum geht. Es meint: heil, vollständig, es fehlt uns nichts. Und genau diesen Frieden kann er Dir schenken, ganz egal wie verzweifelt die Lage gerade aussieht.

Auch heute zeigen die Namen auf Jesus. Er hat unsere Krankheit getragen, wir sind seine Wunden geheilt, siehe Jes 53,5. Und Paulus schreibt über ihn, dass er unser Friede ist (Eph 2,14).
Wow, was für eine Sicherheit wir haben. Unser Heilung und unser Friede liegt in Jesus.

Fragen für deine Gebetszeit

Wo ist bei mir etwas bitter geworden, das ich Gott noch nie hingehalten habe?

Und wo spüre ich gerade keinen Frieden? Wie kann Jesus hier hineinkommen?

Gebet

Vater, du bist Jahwe Rapha. Du heilst, was ich selbst nicht in Ordnung bringen kann. Ich bringe dir meinen Körper, meine Gedanken und die Enttäuschungen, die ich mit mir herumtrage.
Du bist Jahwe Schalom. Du bist mein Friede, auch wenn noch nichts geklärt ist. Nimm meine Angst und mach mich innerlich wieder heil.
Danke, dass du mir in Jesus Heilung und Frieden schenkst.
Amen.