Liebe Gemeinde,
dicht gedrängte Ereignisse an wenigen Tagen von Donnerstag bis Sonntag schildert uns die Bibel über die Rückkehr Jesu und seiner Jünger nach Jerusalem.
Dieses Mal ging es nicht darum, das Passahfest zu feiern, sondern zur erfüllen, was über Jesus gesagt worden war. „Und der Menschensohn wird überantwortet werden, dass er erfüllen muss…“
Es geschieht, was (heils-) notwendig ist: Jesus stirbt an der Last der Sünde und Sünden der Menschheit. Jedes Vergehen ist gesühnt. Es ist von Ewigkeit her beschlossen.
Nimm die einmal die Zeit, diese 48 Stunden in den Evangelien nachzulesen. Das Überdenken wird vermutlich sehr unterschiedlich sein.
„Hat mich doch wieder überrascht…“
„Ist mir hinreichend bekannt…“
„War mir eigentlich befremdend, soviel Gewalt und Hass zu sehen?“
„Tatsächlich, die Jünger Jesu waren weg!“
Wie tief bewegt es mich, dass mein ganzer Glaube darin Bestand hat?
Auch nach zweitausend Jahren steckt in diesem Ereignis der Freispruch, dass Gott mir keine Sünde mehr anlastet.
Ist es die Tatsache, die sicher aufbewahrt in christlicher Literatur beschrieben und festgehalten ist, oder doch immer wieder weitergereicht wird?
Wir kennen das Geschehen vom Kreuz auf Golgatha. Wir Bekennen: das Grab ist leer, Jesus lebt!
Frohmachende Ostern, Waldemar.